Das Team Elan baut das VeloxX

tl_files/Droplimits/images/Logos/Elan-60px-Bewegung.gifSeit längerem geistert es durch die Szene, dass Hans v. Vugt für sein ELAN Team ein neues Rad bauen will. Die Speedhawk ist bis ins letzte Details erforscht und erprobt, jetzt wurde es Zeit für die Übertragung all des angesammelten Wissens in ein neues Fahrzeug.

Mit David Wielemaker (Tu Delft; 3D Design und Areodynamik), Beyss Leichtfahrzeug und Daniel Fenn hat sich Hans v. Vugt ausgesprochen kreative und kompetente Partner gesucht.

Bei einem Gedankenaustauch 2011mit dem HumanPowerTeam der TU Delft in der Werkstatt von ELAN kam es zu der Idee ein weiteres Rekordrad zu bauen. Grundgedanke war es ein „LadyHawk“ für Ellen v. Vugt zu kreieren. David fand dieses Projekt so interessant, dass er bald den ersten Entwurf „ E1“ fertig hatte. Bereits zu Beginn des Jahres 2012 war die überarbeitet Version „E1.2“ auf dem Computer der Formfräse von ELAN.

Jetzt machte sich das weit gesponnene Netzwerk von Hans v. Vugt bezahlt. Daniel Fenn bot sich an, das neue Rad zu bauen und Beyss Leichtfahrzeuge stellte den Arbeitsplatz mit professioneller Technik und erstklassigen Materialien zur Verfügung.

Das VeloxX hat David Wielemaker unter der Vorgabe einiger sich schwer zu vereinenden Bedingungen entworfen. Das neue Fahrzeug sollte kleiner als die „Speedhawk“ sein, so das Ellen v. Vugt gerade hineinpasst. Außerdem sollte das Fahrzeug gegenüber dem VeloX einen Heckantrieb haben. Viele Fotos, Messungen und Designideen mussten dafür miteinander abgeglichen werden.

Das es Ähnlichkeiten zum existierenden VeloX gibt bleibt unvermeidlich. Schließlich ist der  „Gegner“ derselbe, der Luftwiderstand. Allerings konnte das VeloxX kleiner ausfallen. Dem VeloX sagen Kritiker schließlich nach, das es fast ein „Bus“ sei. Allerdings müssen im VeloX ja auch die muskelbepackten, langen Kerls der Holländer Platz finden. An diesem Punkt wird Ellen sicher froh sein, nichtmehr eine für sie viel zu große Karosse durch den Wind jagen zu müssen. Dennoch bleibt die Ähnlichkeit und somit war der Name VeloxX quasi zwangsläufig.

Der Entwurf wurde auf einen Styroporkern übertragen und dieser zur Fertigung des endgültigen Fahrzeuges nach Deutschland zu Beyss gebracht.

Bei der Firma Beyss machte sich sofort Daniel Fenn ans Werk. Schneller als man gucken kann hatte der begnadete Carbonhandwerker Daniel die ersten Glasgewebeschichten auf dem Styroporkern.

Will man ein gutes Endprodukt muss man viel, sehr viel Zeit und Mühe in die Oberflächen der Positiv- und Negativformen stecken. Stunden über Stunden muss mit 2000er Schleifpapier an der Qualität gearbeitet werden. Bei dieser Körnung ist kaum ein Vorankommen zu sehen, eine quälende Beschäftigung. Um alle 3 Teile, zwei Seiten und ein Deckel, fertig zu stellen, mussten 3 Mann gut eine Woche hart arbeiten. Viel zu wenig Schlaf gehen damit umgekehrt proportional mit zuviel Döner einher. Schmerzen in Armen und Händen gibt es umsonst dazu, die gilt es zu ignorieren. Das ist sozusagen diese erste physisch und psychisch harte Etappe auf dem Weg zum Rekord. Viele scheitern bereits hier.

Danach fängt die Detailsarbeit an. Die nun fertige rohe Form muss mit den eigenen Vorstellungen und diversen Komponenten in Einklang gebracht werden. Da es sich um eine Monocoquekonstruktion handelt, muss auch der Rahmen angefertigt und eingepasst werden. Diese Detailsarbeit dauerte eine weitere Woche. Wenn alles wie gewünscht verläuft, erhält man zum Schluss ein selbsttragendes  und damit sehr steifes Rekordfahrzeug von der atemberaubenden Fertigungsqualität des VeloxX.

Jetzt folgte die nächste Etappe, Feintuning in diversen Fahrversuchen, möglichst unter realen Bedingungen. Eine weitere Übung in Geduld und Demut, denn selten läuft alles von Anfang an wie gewünscht und sei es nur das Wetter, das einem einen Streich spielt.

Es bleibt spannend diesem neuen, vielversprechenden Projekt auf seinem Weg zu folgen ...

Kommentar von H Rook |

Hallo,

leider konte ich die bilder von produktion velox s
nicht mehr finden??

dar war voher shone bilder von prod durch Daniel Fenn und Jan Bos zu sehen

Gr,Henk

Neues Fahrzeug von ELAN?

Ellen van Vugt wird versuchen den Stundenweltrekord anzugreifen. Im Moment ist sie beim Trainingslager in Lanzarote.

Ihr Ziel ist der Stundenrekord von Janeke Sindram. Ihre Papierform scheint das möglich zu machen. Zur Zeit braucht sie mit ihrem Tyrfing weniger als 190 Watt für einen 45er Schnitt. Bis zum Rekordtermin wird ihre Leistung sicherlich noch steigen und das Rad ist auch noch nicht im Rekordtrimm.

Ob Ellen dann wirklich mit dem Tyrfing starten wird ist noch nicht klar. TEAM Elan tüftelt schon seit einigen Jahren an einer "Weiterentwicklung" der Varna. Es sieht fasst so aus, als ob dieses Jahr ein kleineres Fahrzeug als die Varna das Licht der Rekordwelt erblicken könnte. Es bleibt spannend

Weltrekordrad im Angebot

Seit langer Zeit hatte Hans V. Vughttl_files/Droplimits/images/Logos/ELAN.png vor ein eigenes Carbon Liegerad auf die Beine zu stellen. Ellen v. Vught hatte Anfang des Jahrtausend bereits ein 2*20" Rad, das auf dem Konzept von Peter Groenfeld beruht. Dieses Rad konnte man auf der diesjährigen CycleVision  nocheinmal sehen  und  es wurde  von Fahrerin Janneke Sindram mit solchem "Elan" bewegt, wie wir es schon lange von keinem Neueinsteiger und erst recht nicht von einer Neueinsteigerin gesehen haben. Sie fuhr, nach ihrer Überrundung, scheinbar mühelos, lange, mit der Spitzengruppe mit.

Offensichtlich hatte Hans jetzt die Passende Fahrerin, so das es Zeit wurde endlich seinen Traum von einer Carbonrennliege umzusetzen. Bis jetzt hatte das Team ELAN mit modifizierten RazzFazz Rahmen Erfahrungen im Bau von Carbonrahmen gesammelt und an der Optimierung der Sitzposition gearbeitet.

Das Ergebnis ist das neue Tyrfing. Eingeführt mit einem Donnerschlag, dem neuen  Weltrekord der Frauen über 1h (Janneke Sindram, 46,5047km)

Es hat 7° Sitzneigung, wiegt 8,5kg in Ultegra Ausstattung und wird mit einen Klapplenker geliefert. Wer sich dafür interessiert sollte 4000€ bereit halten und bekommt dafür einen Sitz auf Maß und je nach Wunsch 26" oder 28" Laufräder.

Tyrfing die neue Weltrekordmaschine
Tyrfing die neue Weltrekordmaschine

My Six Hour Record Attempt

After several attempts to get myself into top shape, our German colleagues suggested STAPS[1] to me.  This system is a totally different manner of training.  Axel Fehlau has used STAPS with great success.

I took my first test at STAPS in December, 2009 and started my new training regime.  The first results of the training system were visible in my results at our winter competition.

The decision to attack the 6 hour men’s record came in the early spring of 2010. The record at that time (men’s) was held by Hans Wessels at 62.576 km,  from his run in 2009 at the Ford Michigan test track event while riding the Speed Hawk II.   I would use the Tillf-Bastogne-Tillf race, and the six hour race at Cycle Vision 2010 as my training metrics.

For the spring of 2010, Team Elan made two new chassis for the Speed Hawk II shell.  The first chassis was ready in June for testing on the RDW test track ( 1.8 km oval beside the Leystad Airport).   It became clear that additional tuning and tweaking would be needed.

The first real attempt on the six hour record came on 1 August, 2010 at the Dekra test track.  Unfortunately, after one hour it became clear that I needed too much power to keep the Speed Hawk at record speed.  The attempt was cancelled because I knew I had a chance for another run at the Opel track the next weekend.

Arriving home from the trip to Dekra, it became obvious that I had caught a cold or virus of some sort.  But given the fact that an opportunity to do a six hour run at Opel does not occur very often, I went regardless.

The weather conditions at Opel were very good, and the new chassis for the Speed Hawk was working well.  For the first two hours I maintained a pace better than 62.5 kph; but then it appears that the cold/virus took its tole.  After four hours I had to be lifted from the bike.  That was it for this year, I thought.

While I was in the USA for the Battle Mountain top speed event (9/13 - 9/18), I got a phone call that there would be another possibility for a six hour attempt yet in 2010.  The Opel track would be available on October 9; but this would be the last chance, since Axel would be starting one half hour after my start.

This time, the racing conditions were not as good as our last trip.  High air pressure and high humidity with cold temperatures were not optimum.  Just one hour and ten minutes in to my attempt I had to stop due to a mechanical problem.  Furthermore, my canopy had entirely fogged up!  Hans fixed the mechanical and dried the canopy.  I was taped in and continued my attempt.  It was clear, however, that the Men’s record was now out of reach.  I would switch over to trying to improve my old record.  At four hours forty minutes, I had to stop again due to fatigue and poor visibility from fogging.  Immediately upon stopping, Guido dried and polished the canopy with anti-fog paste.  The next two laps after this stop the visibility seemed a revelation!  But then it re-fogged with only a very small hole to look through.  Things continued to get worse.

Finally, I am past the six hour mark and I can stop.  Condensation water flows from the bike.  I have pedaled 338.689 km with an average speed of 56.448 kph, a new women’s world record!  Half an hour later, Axel also stops, with an average speed of 71.153 kph and 426.917 km distance.  A new men’s record.  End of the dream.  Time for a new dream: More than 60 kph for the six hour!

[1] System Theoretical Analysis of Performance in Sports

STAPS is an innovative method to analyze human performance and optimize endurance training. STAPS originated as a research project in 2002 and was brought to practical application by the demands of professional athletes. The inherent new methods and tools aid in the analysis of endurance performance at least 5 times more accurately than with conventional incremental testing. Furthermore STAPS provides new and important parameters to Team High Road such as recovery during races, energy metabolism and pacing strategy in time trials, and anaerobic capacity