Kein Fahrerbericht (leider) von Charles Henry

Mein optimistisches Ziel, den 6 Stunden Weltrekord anzugreifen, schwamm dann am Freitag im Dauerregen restlos davon! Ich hatte in den letzten 2 Monaten kaum mehr trainiert und konnte deshalb mit nur 200 bis 210 Watt über die 6 Stunden rechnen. Dies hätte bedeutet, dass mein "Peregrin On A Birk", ca. 10 Prozent besser hätte sein müssen als die "Speedhawk". Nachdem ich nach Monza nochmals so viel Zeit in die Vorbereitung des Fahrzeuges gesteckt hatte, wollte ich aber unbedingt, zumindest einige schnelle Runden zu Testzwecken fahren aber ohne einen Sturz zu provozieren. Also setzte ich auf das Prinzip Hoffnung und die etwas positivere, Wetterprognose des Herrn Kachelmann und beschloss nicht mit den 24-Stündern am Samstag Morgen sondern erst am Abend um ca. 21:00 zu starten. Dies hätte mir ermöglicht noch innerhalb des Zeitfensters "wenigstens" den 12-Stunden Rekord anzugreifen. Der Grund, Wieso ich dann trotzdem nicht gestartet bin liegt weniger beim Regen als beim Wind: Seitenwind mit 20 km/h erfordert auf einem Einspurer bei 60 km/h höchste Konzentration, Böen mit über 30 km/h führen früher oder später zum Sturz!
Ich werde in den nächsten Tagen in Zürich-Oerlikon auf der Radrennbahn den Leistungsbedarf meines Fahrzeuges (plusminus 5%) ermitteln und sehen, wo ich damit stehe.

Die Veranstaltung war trotzdem alles andere als Katzenjammer, sondern bot umständehalber Gelegenheit, seine Konkurrenz auch ausserhalb der Fahrzeuge kennen zu lernen. Die wundervolle Rundumbetreuung seitens der Dekra (vielen Dank Frau Haubold!) und der HPV-Organisatoren (mit Catering, vielen Dank Sabine v.A.) und die riesige Werkhalle, welche gleichzeitig als Restaurant, Seminarraum, HPV-Boxe und Schlafzimmer genutzt werden konnte, bildeten den inspirierten Rahmen für interessante und kompetente Gespräche.

Charly

Was ist die Summe aus 5 und 6?

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