Fahrerbericht von Wulf Kraneis

Ich habe nach 10.5 h schon aufgehört, weil es mir physisch einfach schlecht ging, weil ich nämlich schon nach 3 h Magenschmerzen hatte, die vor allem dann immer wiederkamen, wenn ich etwas trank - was aber leider notwendig ist. Wenn man dann aber wenig trinkt (und nichts ißt, weil alle Kalorien in der Flüssigkeit sind), geht es einem irgendwann schlecht und schlechter und man bekommt irgendwann immer mehr Schüttelfrost trotz körperlicher Beanspruchung und wenn dann die ohnehin spärliche Sicht im Regen gegen Abend immer noch spärlicher wird und man nur alle paar Minuten Sabrina überholt und man ständig nur noch Visier wischt, dann geht es irgendwann nicht mehr. Und nachdem ich mir nach 6 h schon nur die 800 km als Ziel gesetzt hatte, waren es dann am Ende nur die 750 km und es war höchste Zeit, die Kiste zu verlassen. Zum Thema treten: ich muß treten, wenn der Motor unterstützt, so ist die Technik halt konzipiert - nur Motor geht nicht, weder technisch, noch energetisch, noch wäre das in meinem Sinne.

Dem Akku ging es gut - Leerlaufspannung 34.5 V bei 10S für den Kenner - bedeuten noch mindestens 150-200 km mehr und das, obwohl ca. 25 % mehr Energie benötigt wurde wegen der äußeren Verhältnisse und ich die letzten 3-4 h eigentlich zu schnell fuhr (80-90 km/h), weil ich nach 6 h halt schon fühlte, daß es mir gesundheitlich nicht so gut geht, um 13-14 h zu fahren, und ich das Ziel auf 800 km heruntergesetzt hatte, dann aber bei den höheren Geschwindigkeiten natürlich viel mehr elektrische Energie gebraucht wird, als bei langsamerer und konstanter Fahrt.

Bei "Normalverlauf" sind die 1000 km absolut kein Problem.

Gruß
Wulf

Bitte addieren Sie 7 und 4.

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